Spezielle Growsorten

eine Cannabisblüte ist zu sehen, eine spezielle Growsorte - purple.
Es gibt viele unterschiedliche und spezielle Growsorten. Foto: diyahna-lewis auf Unsplash.

Unterschiedliche Ansprüche – unterschiedliche Sorten

Wer sich schon mal mit den verschiedenen und teilweise sehr speziellen Growsorten beschäftigt hat, der weiß wie unglaublich viele es gibt. Dabei stößt man auf Wörter wie regular, autoflowering oder feminisiert. Für Groweinsteiger*innen kann das ganz schön verwirrend sein. Doch wer schon ein bisschen Erfahrung mitbringt, kann dieses breitgefächerte Angebot durchaus genießen. Denn die erfahrenen Grower*innen haben somit immer wieder die Möglichkeit neue Sorten zu growen, neue Geschmäcker zu entdecken und können sich neuen Herausforderungen stellen.

Die Cannabissorten

Die meisten Sorten für den Cannabis Anbau stammen aus den Niederlanden. Durch das Züchten und Experimentieren entstand eine ganz eigenständige Branche, die sich ausschließlich darauf spezialisiert hat, verschiedene Samen fürs Indoor Growing zu entwickeln. Das Ergebnis ist eine Vielfalt von stabilen Sorten, deren Genetik für spätere Generationen verwendet wurde und auch weiterhin wird. Durch die langjährige Hybridisierung (Kreuzung) von unterschiedlichen Arten aus aller Welt, und der selektiven Zucht, entstanden ganz neue Hybridsorten. Diese unterscheiden sich stark in ihrem Wachstum, ihrer Wirkung und in ihrem Ertrag. Für die Erklärung der drei Grundcannabissorten sativa, indica und ruderalis, lies dir bitte den Beitrag über die Cannabissorten durch. Übrigens: Auch für Medizinisches Cannabis werden Hybride verwendet.

Der Cannabis Cup

Es gibt sogar einen speziellen Wettbewerb, auf dem die neuesten Züchtungen einer Jury vorgestellt werden: der Cannabis Cup. Der Cannabis Cup findet jedes Jahr in den Niederlanden statt (außer zu Corona Zeiten), und ist das größte Cannabis- Festival der Welt. Jede*r  der möchte, kann sich eine Eintrittskarte kaufen und somit als Jury teilnehmen. Als Jury kannst du jede Sorte von Cannabis probieren, und gibst am Ende deine Stimme der Sorte, die du am besten fandest. Aber auch die Teilnahme ohne Eintrittskarte ist möglich. Du gehst einfach hin, kaufst und probierst verschiedene Sorten, hast deinen Spaß und gibst keine Stimme ab.

Autoflowering Samen

Autoflowering heißt übersetzt soviel wie: blühen automatisch oder selbstblühend. Diese Samen haben ihren genetischen Ursprung in der Sorte Cannabis ruderalis. Warum sie als selbstblühend bezeichnet werden ist ganz einfach: diese Cannabissorte benötigen keinen speziellen Lichtzyklus, um erst zu wachsen und dann die Blüte zu entwickeln. Das heißt, du kannst während des gesamten Wachstums deiner Pflanzen das Licht auf 18 Stunden Tag einstellen und gibst ihnen 6 Stunden Dunkelheit. Die Pflanze kommt, wenn sie eine bestimme Größe erreicht hat, automatisch in die Blütephase. Manche Grower*innen lassen das Licht sogar 24 Stunden brennen. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Stromrechnung. Außerdem sind autoflowering Pflanzen sehr robust und widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten. Sie können auch bei kühleren Temperaturen wachsen. Allerdings werden sie nicht sehr groß, und das wirkt sich natürlich auf den Ertrag der Ernte aus.

Wenn du allerdings Growanfänger*in bist, oder schnell und einfach eine gute Ernte möchtest, dann sind die autoflowering Sorten spezielle Growsorten, die dir sicherlich gelingen werden. Der Lebenszyklus einer Pflanze bis zur Ernte liegt bei ca. 10 Wochen. Du kannst deine Sorte nach dem THC und CBD Gehalt wählen. Wenn du dich in einem Shop auf die Suche nach Samen begibst, werden dir diese genauesten beschrieben.

Autoflowering Pflanzen eignen sich durch ihr unkompliziertes Verhalten und ihre Widerstandsfähigkeit sehr gut auch fürs Outdoor Growing.

Feminisierte Samen

Aus feminisierten Samen wachsen nur weibliche Cannabispflanzen. Das ist für den/die Grower*in einfach, denn es erspart ihm*r den Schritt die Stecklinge zu identifizieren und auszusortieren. Denn nur aus den Blüten der weiblichen Pflanzen erhältst du THC- reiches Marijuana. Die Blüten der männlichen Pflanzen beinhalten kaum THC. Feminsierte Samen benötigen unterschiedliche Lichtzyklen in ihren Unterschiedlichen Lebensphasen. In der vegetativen Phase stellst du das Licht auf 18 Stunden Tag- und 6 Stunden Nachtrhythmus ein. Dadurch wächst deine Pflanze und sie erhält Kraft. Und das so lange bis du das Licht auf einen 12 Stunden Tag- und 12 Stunden Nachtrhythmus einstellst. Dann beginnt die Blütephase. Das hat der Vorteil, dass die Pflanzen lange Zeit haben um zu wachsen und somit schön groß und buschig werden können. Und große Pflanzen bringen eine große Ernte. Außerdem kannst du bei einer langen Wachstumsphase deine Pflanzen gut hegen und pflegen.

Auch bei den feminisierten Cannabissorten gibt es sehr viele unterschiedliche Angebote.

reguläre Samen

Die regulären Samen sind diese, die du als erfahrener Grower*in wählen kannst, und die dir viel Spaß bei deinem Hobby und deiner Leidenschaft bringen. Du musst dich gut um deine Pflanzen kümmern, musst auf ihre (Licht)-Bedürfnisse eingehen, sie pikieren, das Geschlecht bestimmen und so weiter und so fort. Belohnt wirst du mit einer schönen, gesunden Pflanze, die dir eine schöne große Ernte schenkt. Du weißt dann, welche Sorte verwendet wurde, mit welchem Dünger die Pflanzen behandelt wurden und dass das Gras nicht gestreckt wurde. Besser geht es doch kaum….

Allerdings solltest du dir die Zeit nehmen und dich mit den speziellen Growsorten beschäftigen, wenn du beschlossen hast, Cannabis anzubauen. Du kannst dich zum Beispiel bei Sensi Seeds durch das Angebot scrollen, und dich inspirieren lassen. Die Samen werden dir dort bis ins Detail beschrieben. Du kannst erstmal wählen zwischen reguläre, feminisierten und autoflowering Samen. Darunter gibt es dann außerdem die Möglichkeit zu wählen unter:

  • verschiedenen Kategorien (Cup Gewinner, neueste Samen, für Anfänger…)
  • den Ernteertrag
  • das Klima in der deine Pflanze wachsen sollte
  • Größe
  • die Zeit bis zur Blüte
  • und noch mehr

Die Auswahl ist sehr groß. Interessierst du dich für eine spezielle Growsorte, beschreibt dir Sensi Seeds wie viel Prozent sativa und indica darin stecken, wie viel Prozent THC und CBD, welches Klima die Pflanze benötigt, wie lange ihre Wachstumszeit ist, ob sie breit oder hoch wächst, wie hoch der Ertrag sein wird usw.. Du kannst dich also wirklich genauestens einlesen, bis du dir sicher bist, was du möchtest bzw. was du dir zutraust. Wenn dir allerdings immer noch unsicher bist, lasse dich in einem Growshop beraten.

Hier noch ein paar Tipps für spezielle Growsorten

Mothers finest von Sensi Seeds

Nothern Lights von Sensi Seeds

Jack Flash von Sensi Seeds

Hash Plant von Sensi Seeds

All diese Samen musst du zu allererst zum Keimen bringen, und sie anschließend einpflanzen, damit sie zu stattlichen Pflanzen heranwachsen.

Quelle: Lizermann Lark- Lajon (2016): Der Cannabis- Anbau, der einfache Weg zum eigenen Homegrow, 7. Auflage, Nachtschatten Verlag . https://www.nachtschatten.ch/products/product_0555.html

Verfasst von
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