Hanfnudeln ganz leicht selbst gemacht

Auf diesem Bild ist ein Hanfblatt und drei Farfalle Nudeln zu sehen. Man kann auch wunderbare Hanfnudeln herstellen, die leckern schmecken und sehr gesund sind.
Hanfnudeln selbst gemacht

Heute erhältst du mal wieder ein leckeres Hanf- Rezept von mir. Und zwar lernst du in diesem Beitrag, wie du Hanfnudeln ganz leicht selber machen kannst. Denn um Nudeln selbst herzustellen, braucht man nicht viel. Lediglich ein paar Zutaten für den Teig, eine Nudelmaschine und etwas Zeit. Ich habe die Hanfnudeln mit meiner Freundin zusammen gemacht, um sie als selfmade Weihnachtsgeschenk an unsere Lieben zu verschenken. Zugegeben, Nudeln selbst herzustellen ist etwas zeitaufwendig, doch wir haben die Zeit für gute Gespräche, viel gemeinsamen Lachen und andere highteren Hanfprodukten genutzt.

Erfahre in diesem Beitrag, welche Zutaten du für Hanfnudeln benötigst, wie sie hergestellt werden und was an ihnen so besonders ist.

Zutaten für Hanfnudeln

Wir haben für die Produktion der Nudeln auf Bio Produkte, und somit auch auf Bio-Hanf wert gelegt. Da wir wirklich wissen wollten, woher der Hanf kommt und, dass er weder voll ist mit Pestiziden, noch eine lange CO2 belastende Reise hinter sich hat, haben wir uns für die Produkte von Malantis entschieden.

Malantis war so freundlich, und hat uns für die Nudelproduktion nicht nur das Rezept, sondern auch ein Hanföl, Hanfblattpulver und Hanfprotein zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei dem Team von Malanits dafür bedanken. Über diesen Link kommst du direkt auf ihre Seite, um dich über ihre Produkte zu informieren.

Malantis

Zutaten für vier Portionen

  • 200 g Weizenmehl (Demeter Qualität)
  • 200 g Hanfprotein
  • 4 Eier (von unseren eigenen Hühnern)
  • 30 ml Olivenöl
  • 30 ml Hanföl
  • 2 EL Hanfblattpulver (kann man auch weglassen)
  • etwas Wasser (nach Bedarf)

Du kannst dieses Rezept natürlich nach deinen Vorlieben abwandeln. Anstatt dem Weizenmehl kannst du z.B. Hanfmehl verwenden und auch das Öl kannst du variieren. Der große Vorteil an Hanfmehl oder Hanfprotein ist, dass es komplett glutenfrei ist. Hast du ein infused Cannabisöl? Dann verwende doch dieses und genieße bei deinen Nudeln den guten und einzigartigen Cannabis Geschmack.

Zubereitung der Nudeln

Für den Teig mischst du das Mehl und das Hanfprotein und gibst beiden zusammen in eine Schüssel. Drücke eine Mulde mit einem großen Löffel in die Mehlmischung und schlage die vier Eier hinein. Die beiden Öle verteilst du an den Rand der Mulde. Nun kannst du mit einem Handrührgerät und den Knethaken, oder mit einer Küchenmaschine langsam damit beginnen, den Teig zu kneten. Verknete den Teig so lange, bis sich eine homogene Masse gebildet hat.

Ich knete Teig immer gerne noch eine Weile mit den Händen. Denn nur so bekommt man ein Gefühl dafür, ob er sich schon „richtig“ anfühlt und fertig ist. Rolle den Teig zu einer Kugel und lasse ihn für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Nach der Ruhezeit knetest du den Teig noch einmal kräftig mit den Händen durch. Wenn du das Gefühl hast, dass der Teig zu trocken ist, dann gib ein paar Tropfen Wasser dazu. Anschließend teilst du den Teig in mind. 8 Teile und beginnst damit, ihn durch die Nudelmaschine zu lassen.

Die Nudelmaschine

Es gibt elektrische – und handbetriebene Nudelmaschinen. Unsere musste von Hand gekurbelt werden, was tatsächlich kein Problem ist. Lies dir vor der Benutzung die Gebrauchsanweisung der Maschine durch. Prinzipiell funktioniert es so, dass du den Teig zuerst auf Stufe 1 der Maschine durchlaufen lässt und dann immer eine Stufe weiter gehst, bis du die letzte Stufe erreichst.

Hier sieht man eine Frau, die an einer Nudelmaschine steht, und einen langen Nudelteig duchlässt.
die Nudeln werden sehr lange.

Je nachdem, ob du lange oder nicht lange Nudeln haben möchtest, kannst du den Teig immer wieder halbieren. Zwischen dem erneuten durchlassen, musst du den Teig immer wieder der Länge nach zusammenklappen und etwas bemehlen. Der Teig wird ganz lang und dünn. Man benötigt für diese Arbeit mindestens vier Hände. Eine Hand kurbelt, eine fängt den langen Nudelteig auf und zwei Hände führen den Teig gerade in die Nudelmaschine ein.

Man sieht zwei Hände, die dünne Nudeln auffangen, am Ende der Nudelmaschine.
Hanfnudeln

Zum Schluss werden die Nudeln noch durch das Schneidewerk der Maschine gelassen. Somit werden aus dem langen, breiten Stück, dass man gut für Tortellini nutzen könnte, dünne Nudeln geschnitten.

 

Die Nudeln sind fertig

Die Hanfnudeln sind jetzt fertig und du könntest sie in etwas Salzwasser kochen und anschließend genießen. Da wir aber die Nudeln als Geschenk vorgesehen haben, haben wir sie zum Trocknen aufgehängt (sie trocknen innerhalb eines Tages) und anschließend in Tütchen verpackt.

Hier ist ein Plastiktütchen mit Hanfnudeln und einem Fröbelstern zu sehen.
Hanfnudeln als Geschenk

Wenn du dein Geschenk noch highlighten möchtest, dann verschenke dazu doch ein leckeres Hanfpesto.

Was ist das Besondere an Hanfnudeln?

Hanf, und das daraus resultierende Hanföl oder Proteinpulver ist sehr gesund und auch glutenfrei. Das Öl enthält sehr wertvolle Omega3- und 6 Fettsäuren, in der perfekten Zusammensetzung, wie es bei keinem anderen Lebensmittel der Fall ist. Das Öl ist ein richtiges Superfood.

Des Weiteren befinden sich im Hanf viele Vitamine, Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese sind sehr gesund, weil sie beim Verzehr auf den menschlichen Körper entzündungshemmend wirken. Außerdem stärken sie die „guten“ Zellen bei der Bekämpfung der freien Radikale, und sie wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf System aus.

Du siehst, unsere Nudeln sehen nicht nur gut aus und schmecken gut, sie sind auch noch gesund. Wenn du Lust hast, auf Hanfplätzchen, habe ich hier ein einfaches und leckeres Rezept für dich. 

Viel Spaß beim Nachmachen.

Verfasst von
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