Terpene

Ein Wald im Nebel ist zu sehen. Sicherlich verströmen die Bäume ihre wertvollen Terpene.
Terpene sind natürliche Duft- und Lochmittel von Bäumen und Pflanzen. Foto: Sebastian Unrau auf Unsplash.

Was sind Terpene?

Terpene sind organische Stoffe (Kohlenwasserstoffe) die in fast allen Pflanzen,Früchten und Pilzen vorkommen. Als chemische Verbindung werden sie von den Pflanzen gebildet, und sind dann für unterschiedliche Aufgaben zuständig. Sie bilden den Geruch und Geschmack der Pflanzen- und Fruchtarten. Zum Beispiel den typischen Duft der Nadelbäume, der Pfefferminzpflanze und auch den der Cannabispflanze. Sie sind vor allem auch in ätherischen Ölen vorhanden.

Die Funktion von Terpenen

Die Pflanzen nutzen diese organischen Stoffe z.B. um Insekten anzulocken und sie zur Bestäubung anzuregen. Nadelbäume nutzen Terpene um andere Bäume vor einem Pilz oder Ähnlichem zu warnen, so entsteht ihr charakteristischer Geruch. Sie sind also eine Art Kommunikationsmittel, Schutzmittel, Lockstoff und Abwehrmittel. In der Cannabispflanze kommen ungefähr 200 verschiedene Terpene vor, insgesamt gibt es aber über 30.000. Myrcen, Lycerin, Linalool und Limonen sind unter anderem Terpene, die in der Cannabispflanze vorkommen. Sie wirken zum Beispiel als Insekten Abwehrmittel.

Die positiven Eigenschaften auf den Menschen

Schon vor Jahrhunderten haben die Menschen Therapien mit ätherische Öle angewandt, und wussten ihre positiven Eigenschaften zu schätzen. Die alten Chinesen und Römer nutzen ätherische Öle wegen ihren heilenden Wirkung. Auch heute noch benutzen Menschen bestimmte Düfte zur Beruhigung, zur Anregung des Stoffwechsels und auch als natürliches Antidepressiva. Viele Kliniken oder Häuser für alternative Medizin bieten Aromatherapien an, die die Patienten bei der Heilung unterstützen sollen. Aber auch die Kosmetik machen sich die Terpene zu Nutze, und das nicht nur als Duftstoff. Sie wirken nämlich auch als natürliches Konservierungsmittel z.B. in Cremes.

Im Cannabis ist die Wirkung der Terpene allerdings noch nicht gut erforscht. Die Forscher*innen gehen davon aus, dass sie unterstützend wirken, beim Konsum der Cannabinoide. So entsteht der Entourage Effekt. Manche Cannabinoide können ohne Terpene nicht so gut wirken, wie mit.

 

Quelle: die Firma Herblitz hat auf ihrem Blog einen wunderbaren Artikel zu dem Thema verfasst

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