posttraumatische Belastungsstörung

Eine Maske ist auf dem Bild zu sehen. Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen tragen manchmal ebenfalls gefühlt eine Maske.
Eine posttraumatische Belastungsstörung ist eine schwere psychische Erkrankung. Foto Jan Canty auf Unsplash.

Eine posttraumatische Belastungsstörung ist eine Reaktion des menschlichen Körpers auf ein einschneidendes und stark belastendes Ereignis. Oft tritt diese Reaktion sehr verspätet auf. Manchmal kann der Schock, oder da Erlebte schon Jahre zurück liegen. Manchmal bildet sich aber auch schon kurz nach dem Ereignis die posttraumatische Belastungsstörung. Sie zeichnet sich aus durch Flashbacks, Alpträume und auf einmal aufblitzende Erinnerungen an das Geschehene. Die Betroffenen haben oft das Gefühl, das Erlebte noch einmal zu erleben. Außerdem kann es vorkommen, dass sie emotional total abstumpfen, keine Freude mehr enpfinden, und sie eine große Gleichgültigkeit, oder auch Teilnahmslosigkeit entwickeln. Gepaart sind diese Symptome meist mit einer Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Schuldgefühlen oder auch Schamgefühle. und einer übermäßigen Schreckbarkeit. Sie können schwer in ihr altes Leben zurück finden, und verlieren oft ihr soziales Umfeld. Was die Situation natürlich noch schwieriger macht.

Viele Menschen die an einer posttraumatische Belastungsstörung leiden, entwickeln zudem eine Depression und sie schaffen es manchmal kaum, ihren Alltag zu bewältigen. Zum Glück gibt es einige unterschiedliche Therapiemöglichkeiten, um bei dieser Art der psychischen Erkrankung den Betroffenen zu helfen.

 

Quelle: Neurologen und Psychater im Netz

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