Pharmakologie

Zu sehen ist eine Packung mit roten Kapseln und eine Blume in der Hand einer Frau. Die Pharmakologie befasst sich mit der Wechselwirkungen von Substanzen auf den Organismus.
Die Pharmakologie befasst sich mit der Wechselwirkungen von Substanzen auf den Organismus. Foto: Kate Hliznitsova auf Unsplash.

Definition Pharmakologie

Jeder von uns hat den Begriff Pharmakologie schon einmal gehört. Wir verbinden ihn mit etwas medizinischem, oder vielleicht kommt er doch aus dem Bereich der Apotheke? Genau gesagt: Pharma kommt aus dem griechischen und bedeutet Heilmittel; Gift. Und die Pharmakologie ist die Lehre von den Wechselwirkungen zwischen (körperfremden)Wirkstoffen und Lebewesen. Also genauer gesagt die Lehre über die Art und den Inhalt der verschiedenen Arzneien, inklusive Anwendung und Wirkung auf den menschlichen oder auch tierischen Organismus.

Was passiert in dieser Lehre?

Die Forschung verschiedener Substanzen durchläuft in der Regel zwei Fachgebiete. Zuerst die experimentelle Pharmakologie und dann die klinische Pharmakologie. In der experimentellen Pharmakologie wird die Wirkung der Substanz bzw. des neue Medikaments erstmal an Tieren getestet. Wenn die Ergebnisse gut und sicher sind, geht es weiter in die klinische Pharmakologie. Dort befassen sich die Pharmakolog*innen mit der Wirkung des Medikaments, des Impfstoffes oder der Arznei auf den menschlichen Organismus. Aber nicht nur neue Medikamente werden so getestet. Auch die Nutzung und Wirkung von bereits auf dem Markt existierenden Arzneien wird so beobachtet. So werden Langzeitstudien geschrieben und Nebenwirkungen genauestens erforscht. Denn nicht jedes Medikament wirkt bei jedem Menschen gleich, auch wenn sie die selben Voraussetzungen haben (gleiches Geschlecht, im selben Alter, vergleichbare gesundheitliche Verfassung usw.).

Um an solche Forschungsergebnisse zu kommen, erklären sich auch viele Patient*innen dazu bereit, bestimmte Medikamente zu testen. Das ist gut und wichtig, denn damit wird die Sicherheit von Medikamenten garantiert, oder eben nicht. Denn Ärzt*innen müssen immer abwägen: kann man die Nebenwirkungen dieses Medikamentes in Kauf nehmen, um die Krankheit erträglicher zu machen? Das wird deutlich bei einer Chemotherapie. Eine Chemotherapie hat viele, auch sehr schwere, Nebenwirkungen, aber ihr Nutzen kann Leben retten.

Pharmakologisch

Pharmakologisch bedeutet „die Wirkung von Medikamenten betreffend“ oder „zur Pharmakologie gehörig“. Der pharmakologisch verwendetet Name bedeutet also ganz einfach gesagt: der in der medizinischen Forschung verwendete Name.

Quelle: DocCheck Flexikon 

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