ADHS

Ein Kind mit blonden Haaren schüttelt den Kopf. Oft haben ADHS betroffene Menschen einen enormen Bewegungsdrang.
Auch Erwachsene können an ADHS leiden. Foto: Dominik Jirovsky auf Unsplash.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, ist eine Erkrankung die im Kindes- bzw. Jugendalter beginnt und auf eine emotionale Störung hinweist. Aber auch Erwachsene können von der Krankheit betroffen sein. Folgende Symptome weißen auf die Störung hin:

  • Konzentrationsschwierigkeiten, Betroffene lassen sich schnell ablenken,
  • impulsives Verhalten,
  • Hyperaktivität, körperliche Unruhig, immer am wackeln, zittern, oder ähnlichem,
  • schwere bis gar keine Möglichkeit der Selbstregulation,
  • aggressives Verhalten,
  • bei Erwachsenen erkrankten: Suchterkrankung, sie sind nicht fähig eine Beziehung einzugehen oder zu führen, ständiges Chaos (im Kopf oder auch in der Umgebung), vieles und schnelles Rede, Stimmungsschwankungen usw.

Wie wirkt sich ADHS auf den Betroffenen aus?

ADHS ist eine sehr vielseitige Krankheit, die bei Erwachsenen oft schwer zu diagnostizieren ist. Bei vielen betroffenen Kindern und Jugendlichen, verschwinden die Symptome im Erwachsenenalter. Die Betroffenen haben es in unserer Gesellschaft oft schwer, da sie anderen Menschen schnell „zu viel“ werden. Es gibt die Möglichkeit die Krankheit medikamentös zu behandeln, oft findet dabei eine Wesensveränderung statt (vor allem bei den Kindern). Aber auch Verhaltenstherapien und Gesprächstherapien sind ein sehr hilfreiches Mittel um mit der Krankheit zu leben.

Wie stark und in welchem Ausmaß die Hyperaktivitätsstörung auftritt, ist sehr unterschiedlich. Manche Betroffene (vor allem Kinder) sind zappelig, wiederum andere kommen mit dem schnelllebigen Alltag unserer Gesellschaft nicht klar. Sie haben Schreianfälle, werden aggressiv, hauen um sich und sind dabei nur schwer zu beruhigen. Wenn bei Kindern die Krankheit in diesem Ausmaß auftritt hilft es, ihnen einen stark strukturierten und routinierten Alltag zu bieten. Das gibt den betroffenen kleinen Patienten Sicherheit und Verhaltenssicherheit.

Cannabis und ADHS

Bei vielen Erwachsenen ADHS- Patienten wirkt Cannabis als Medikament fast wie ein Wunder. Denn nur durch die Einnahme des Medikaments, in welcher Form auch immer, gelingt es ihnen ruhig zu bleiben, den Alltag zu strukturieren, einer Arbeit nachzugehen und sich in der Gesellschaft zurecht zu finden.

Quelle: weil ADHS viele Gesichter hat

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