Cannabis vaporisieren- einfach und schnell

Cannabis vaporisieren ist ein stetig wachsender Trend.

Cannabis als Medikament kann in Form von Cannabisblüten oder Liquids vaporisiert bzw. verdampft werden. Aber auch immer mehr Freizeitkonsumenten erkennen die Vorteile, wenn sie ihr Cannabis vaporisieren anstatt es z.B. zu rauchen.

Lerne in diesem Beitrag, was ein Vaporizer ist, wie du diesen benutzt und worin die Vorteile liegen. 

Was ist ein Vaporizer?

ein Vaporizer, der Mighty Medic ist zu sehen, in der Hand eines jungen Menschen
ein Vaproizer als medizinisches Gerät. Foto: cannabox auf Unsplash

Ein Vaporizer ist ein Gerät, in dem Cannabis oder auch andere Pflanzenstoffe und Kräuter mittels hoher Temperatur verdampft werden. Daher nennt man ihn auch Verdampfer. Durch das kurze Erhitzen und anschließende Inhalieren des Dampfes, werden die freigesetzten und decarboxylierten, also die aktivierten Cannabinoide einfach und schonend aufgenommen. Denn durch das Erhitzen auf 180-210 °C über einen Zeitraum von wenigen Minuten entstehen die freien und aktiven Formen von THC und CBD, die sich dann am effektivsten aufnehmen lassen.

Das ist eine beliebte Methode, um medizinische Cannabissorten zu konsumieren. Derzeit kann ein Arzt* eine Ärztin in Deutschland ca. 13 verschiedene Cannabis-Sorten verschreiben. Diese unterscheiden sich jeweils in ihrem THC und CBD Gehalt und werden für verschiedene Krankheitsbilder eingesetzt.

Welche unterschiedlichen Vaporizer gibt es?

Für Patienten, die ihr Cannabis inhalieren, sind derzeit zwei Vaporizer als offizielle Medizingeräte zugelassen und verfügbar. Der stationär verwendbare „Volcano Medic“ und der transportable „Mighty Medic“, den man auf Reisen mitführen kann. Beide Geräte sind zertifizierte Medizinprodukte und werden in Tuttlingen von Storz& Bickel® hergestellt.

Natürlich werden auf dem Markt sehr viel mehr Geräte angeboten, diese sind allerdings keine zertifizierten Medizinprodukte. Aber das ist für den Freizeitkonsum auch nicht nötig. Wer seine CBD – oder THC Blüten für den privaten Konsum inhalieren möchte, hat eine breite Auswahl an Verdampfen. Sie werden in unterschiedlichsten Preiskategorien (zwischen 60 und 300 €) und Qualitätsformen angeboten. Aber prinzipiell funktionieren sie alle gleich.

Wie ist ein Vaporizer aufgebaut?

Im Prinzip sind alle Vaporizer gleich aufgebaut. Sie haben eine Füllkammer, einige Bedienelemente und ein Mundstück. Meistens haben sie einen wiederaufladbaren Akku.

Bei manchen Verdampfern kann man die Temperatur auf die Gradzahl genau einstellen, bei anderen funktioniert das nach Abstufungen. In dem Gerät befinden sich außerdem Siebe, die verhindern, dass das granulierte Cannabis in den Mund des Konsumenten gerät. Diese müssen regelmäßig gewechselt werden. Manche Verdampfer haben leuchtende Elemente oder vibrieren und manche eben nicht. Es gibt sie unterschiedlichen Farben und Formen, aber die Funktionalität ist immer dieselbe. Sie vaporisieren das Cannabis für den Verbraucher.

Was solltest du beim Kauf beachten?

Viele Konsumenten können und/oder wollen keinen Tabak konsumieren, und suchen einen gesünderen Weg, um die wertvollen Cannabinoide aufzunehmen. Da ist ein Vaporizer die perfekte Alternative zu einem Joint. Es ist jedoch wichtig, sich vorher mit den Geräten auseinanderzusetzen und diese zu vergleichen. Frage dich, was dir persönlich wichtig ist und stelle dir deine eigenen Kritikpunkte zusammen.

z.B.:

  • Wo wurde der Vaporizer hergestellt, wie lange sind die Transportwege?
  • Aus welchem Material besteht der Vaporizer?
  • Wie einfach ist die Bedienung?
  • Ist die Reinigung und das Wechseln der Siebe kompliziert?
  • Größe
  • Design
  • Kundesupport
  • Preis

Ich habe mich, nach all diesen Kriterien, für den Vaporizer von Lyte entschieden. Denn dieser ist unter anderem aus lebensmittelechten und FDA zertifizierten Materialien gefertigt. Es war mir persönlich sehr wichtig, kein Plastik zu inhalieren. Des Weiteren ist der Kundensupport professionell und sehr gut. Der Vaporizer ist klein, handlich und stylisch. Ich kann ihn überall mit hinnehmen und er fällt nicht sofort als Vaporizer auf. Er ist einfach zu bedienen, mit coolen Elementen und er kommt mit allerhand Zubehör. Das Tauschen der Siebe geht schnell und unkompliziert. Das Mundstück besteht aus Glas und kann mit den Zubehörteilen schnell und einfach gereinigt werden.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl. Der Akku hält lange und ist auch schnell wieder aufgeladen.

Cannabis vaporisieren-die Vorteile

Einer der schwerwiegendsten und wichtigsten Vorteile ist der gesunde Konsum durch das Verdampfen. Denn es  entstehen keine schädlichen Stoffe durch Verbrennung (wie z.B. beim Rauchen eines Joints) und es muss auch kein Tabak dazu gemischt werden. Das schont die Lunge und die Atemwege.

Außerdem kann man durch das Einstellen der Temperatur und die Anzahl der Züge den Konsum sehr gut regulieren, und diesen an den Bedarf des Konsumenten anpassen.

Eine Frau liegt mit einem E-Book und einem Vaporizer auf der Couch.
Cannabis vaporisieren- gemütlich auf der Couch. Foto: dip devices auf uns Unsplash

Das Tolle am Cannabis vaporisieren ist, dass man es quasi überall machen kann. Der Konsum riecht nicht so auffällig, wie beim Rauchen eines Joints oder einer Bong und es ist auch nicht so gefährlich, da kein Feuer benötigt wird. Man kann also gemütlich auf der Couch, im Bett, in der Badewanne oder am Esstisch sein Cannabis vaporisieren. Außerdem ist der Aufwand viel geringer. Das Drehen eines Joints fällt weg, das Cannabis muss nur zerkleinert und in den Vaporizer gegeben werden. 

Wie funktioniert ein Vaporizer?

Um die Cannabisblüten zu vaporisieren (egal ob für den Freizeitkonsum oder als Medikament) müssen sie vorerst zerkleinert oder granuliert werden. Patient*innen haben den Vorteil, dass sie ihr Cannabis als Medikament aus der Apotheke teilweise schon granuliert erhalten. Sollten sie die Blüten allerdings in ganzer Form erhalten, müssen diese zuerst mit der zugehörigen Krautmühle (Grinder) zerkleinert werden.

Das müssen die Freizeitkonsumenten grundsätzlich tun. Am besten lagert man die Blüten in einem Glas im Kühlschrank oder einem anderen kühlen, dunklen Ort. Anschließend gibt man eine bestimmte Menge der vorbereiteten Blüten in die Füllkammer, schaltet den Vaporizer an und stellt die gewünschte Temperatur ein. Sobald diese erreicht ist, zieht man an dem Mundstück und lässt den Dampf für ein paar Sekunden im Mund. Nach dem Ausatmen kann der nächste Zug genommen werden. Die Wirkung setzt relativ schnell nach dem Konsum ein. 

Wie oben bereits erwähnt, werden die Blüten erhitzt und dadurch die Cannabinoide aktiviert und freigesetzt. Durch das Inhalieren des Konsumenten, werden diese dann aufgenommen.

Edibles bieten eine weitere Alternative, zur Aufnahme von Cannabis.

 

Quelle: Häußermann Klaus/ Grotenhermen Franjo /Milz Eva (Februar 2017): Cannabis, Arbeitshilfe für die Apotheke, 1. Aufl., Deutscher Apotheker Verlag.

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